17 Juni Kinderreport 2026
26.05.2026
Kinderreport 2026: Deutsches Kinderhilfswerk fordert mehr finanzielle Mittel und mehr Teilhabe für echte Bildungsgerechtigkeit
Deutsches Kinderhilfswerk e.V.

Der aktuelle Kinderreport 2026 des Deutschen Kinderhilfswerks zeigt einen breiten gesellschaftlichen Konsens: Kinder, Jugendliche und Erwachsene fordern mehr Investitionen in Bildung, um die Chancen von Kindern unabhängig von ihrer sozialen Herkunft zu verbessern. Besonders wichtig sind dabei kostenfreie Bildungsangebote von der Kita bis zur Schule, einheitliche Bildungsstandards in allen Bundesländern sowie mehr qualifiziertes Personal in Kitas und Schulen.
Große Zustimmung erhalten außerdem verbindliche Lern- und Sprachförderangebote, flächendeckende Schulsozialarbeit, psychosoziale Beratungsangebote sowie gezielte Unterstützung für Familien in belasteten Lebenslagen. Darüber hinaus sprechen sich die Befragten für einen schnellen Zugang geflüchteter Kinder zu Bildungseinrichtungen und eine stärkere Zusammenarbeit von Kitas, Schulen und außerschulischen Angeboten aus.
Auch die Förderung von Mitbestimmung und demokratischem Lernen wird als zentrale Aufgabe angesehen. Viele Kinder und Jugendliche wünschen sich mehr Beteiligungsmöglichkeiten im Schulalltag und eine stärkere Demokratiebildung.
Der Kinderreport macht deutlich, dass Bildungs- und Teilhabechancen in Deutschland weiterhin stark von sozialer Herkunft, Wohnort und Lebenssituation abhängen. Das Deutsche Kinderhilfswerk fordert daher verstärkte Investitionen in Bildung, Teilhabe und Kinderrechte, um allen Kindern faire Entwicklungschancen zu ermöglichen.
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Quelle: Deutsches Kinderhilfswerk e.V., 26.05.2026